Archiv der Kategorie: Tagebuch H-Wurf

H-Wurf Tagebuch 23. Februar 2020

Fast vier Wochen alt!

Wir feiern sozusagen Halbzeit. In vier Wochen werden die Kleinen geimpft, erhalten ihren Chip mit dem EU-Heimtierausweis und unser H-Wurf wird abgenommen. Danach werden bereits die ersten Babys ihre Täschchen schnappen und ausziehen.
Bis dahin vergehen aber noch einige Wochen mit vielen kleinen Abenteuern. In dieser Woche gab es bereits die ersten Besucher, um dem H-Wurf Löcher ins Fell zu kraulen. Die Kleinen genießen die Aufmerksamkeit, auch wenn sie dabei ständig einschlafen. Aber so ist es eben. Babys brauchen ihren Schlaf.

Harvey vom Warliner Rudel
Harvey die kleine Schlafmütze!

Morgen bekommen sie ihre zweite Wurmkur, sie lieben ihre regelmäßigen Mahlzeiten, knabbern sogar schon ein wenig am Trockenfutter rum und im Welpenbereich ist nichts mehr sicher vor ihnen.

H-Wurf Tagebuch 16. Februar 2020

Und schwups 3 Wochen rum!

Die Babys sind der Hammer! Sie wachsen wie verrückt und knacken nun nach und nach die 1,5 Kilo Marke. Ihre erste Wurmkur am Montag haben sie super überstanden und so langsam bekommt Olga Probleme sich entspannt bei ihnen hinzulegen, denn jedes Mal, wenn sie das tut, überrennen sie die Babys förmlich. Da bekommt auch eine erfahrene Mutter wie sie leichte Panik.

Die Wurfbox ist nun wirklich langsam zu klein, sodass wir die Kleinen ab und an rausnehmen und auf Entdeckungstour durch den Welpenbereich schicken.

Bei allen sind die Augen geöffnet, auch Geräusche nehmen sie nun langsam wahr und nach und nach brechen die Zähnchen durch. Ihre zusätzlichen Mahlzeiten, neben der leckeren Milch aus Mama´s Milchbar, sorgen für ordentliches Geschmatze, Gegatsche und extrem dicke Bäuche. Die Kleinen stopfen sich mit dem leckeren Brei aus Rinderhack und Ziegenmilch so voll, dass danach einige von Ihnen wegen Bauchweh rumjammern. Das gibt sich aber meist recht schnell und die Kleinen schlafen dann mindestens 4 Stunden durch.

Am Tag dürfen sich die H-Wurf-Quietschies in ihrem Welpenbereich frei bewegen und zum Abend geht es dann zurück in die Kuschelige Wurfbox. Einige von ihnen nutzen dies, um das Bettchen zum Lösen zu verlassen. Niemand schläft gerne in der eigenen Pipi. Problematisch ist das Zurückkehren, denn das Bettchen erreicht man nur nach einer kleinen Kletterpartie.

Kurz gesagt, es läuft alles bestens. Die Babys entwickeln sich prächtig. Ab Dienstag ist die Quarantäne beendet und sie dürfen endlich Besuch empfangen.

H-Wurf Tagebuch 9. Februar 2020

Und schon wieder zwei Wochen rum!

Schon ist wieder Sonntag und die Babys sind fast zwei Wochen alt. Sie öffnen nun nach und nach die Augen, üben sich fleißig im Laufen und morgen gibt es die erste Wurmkur.

Noch ist es recht ruhig im Welpenbereich, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit. Sind bei allen die Äuglein geöffnet, dann wird ihnen ihre Wurfbox zu klein und sie machen ihre ersten vorsichtigen Entdeckungstouren.

Wenn nun auch nach und nach die Zähnchen durchstoßen, gibt es bald den ersten Brei. Auf die Sauerei freuen wir uns jetzt schon.

H-Wurf Tagebuch 2. Februar 2020

Fast eine Woche alt!

Dieser Tagebucheintrag fällt recht kurz aus, denn bisher gibt es nicht viel Neues. Die Kleinen genießen ihre langen Mahlzeiten an der Milchbar und nehmen ordentlich zu.

Saupacker vom Warliner Rudel
So ein schönes Leben!

Olga putzt wie eine Verrückte hinter den Kleinen her, nimmt sich aber auch ab und an eine Auszeit und lässt die kleinen Quietschies in der Wurfbox in Ruhe schlafen. Sofern sich eines der Babys aber meldet, ist sie sofort zur Stelle und schaut nach dem Rechten.

Es ist so schön zu beobachten. Olga geht in ihrer Mutterrolle völlig auf und die Milchbar ist rund um die Uhr geöffnet. Der perfekte Start in ein hoffentlich langes und glückliches Hundeleben.

Saupacker vom Warliner Rudel
Die beste Hundemutter der Welt.

H-Wurf Tagebuch 28. Januar 2020

Wir haben fertig!

Endlich. Denn wir sind ziemlich kaputt, müde und uns platzen die Schädel. Aber Olga und den Kleinen geht es bestens.

Hier nun unser ausführlicher Bericht:

Das Olga pünktlich ist, wussten wir schon. Aber so pünktlich hatten wir nicht erwartet. In weiser Voraussicht hatten wir extra schon ab Donnerstagabend Urlaub geplant, denn man weiß ja nie. Doch sie ließ uns warten. Bis Sonntagabend. Dann stieg endlich ihre Nervosität. Sie hechelte, räumte ständig die Wurfbox um und musste gefühlt 10.000 mal raus zum Lösen. Das Ganze verstärkte sich im Laufe der nächsten fast 24 Stunden, bis dann endlich am Montag um 15:45 Uhr die Presswehen einsetzten.

Nun konnte es nicht mehr lange dauern. Doch Pustekuchen, nach gut zwei Stunden Presswehen wurden wir nervös. Olga quälte sich richtig und wir riefen unseren Tierarzt an. Wir sollten Olga ins Auto packen und zu ihm kommen. Ab ging die Fahrt um 17:50 Uhr. Wir kamen recht gut voran, Olga war fleißig am Pressen und wir hatten unser Ziel fast erreicht, als es plötzlich sehr ruhig wurde. Um 18:15 Uhr kam Nr. 1 auf der B96 kurz vor Neustrelitz zur Welt. Ari ist direkt zur Hilfe geeilt, aber nabel mal einen Welpen während der Fahrt ab. Das ist fast unmöglich. Trotz turbulenten Start ins Leben, dem hübschen und 634 Gramm schweren Rüden ging es bestens.

Beim Tierarzt angekommen, versuchte Olga mit ihrem dicken Bauch auf den Behandlungstisch zu springen, was kläglich scheiterte, weil sie mit dem hängen blieb. Aber es ist nichts passiert und wir schauten per Ultraschall nach dem Rechten. Alles sah super aus und von dem kleinen Wonneproppen war er richtig begeistert. Der Tierarzt nahm den Kleinen in die Hand, schaute ihn sich genau an und meinte nur: „Das ist doch mal ein richtiger Hund.“

Dann sind wir geschwind wieder ins Auto gesprungen und gen Heimat gefahren. Plötzlich setzten wieder Presswehen ein und Maik gab ordentlich Gas, damit wir schnell wieder nach Hause kommen. Doch wie es das Schicksal so wollte, ging kurz vor uns die Schranke am Bahnübergang Sponholz runter. Und schwupps kam Nr. 2 um 19:20 Uhr zur Welt. Da wir standen, war das Abnabeln kein Problem. Die kräftige Hündin brachte stolze 625 Gramm auf die Waage. Zu Hause angekommen verbrachten wir die kleine Familie in die Box und dann ging es bis Nr. 6 super weiter.

Saupacker vom Warliner Rudel
Olga und ihre Babys. Liebe pur!

Nach Nr. 6 stockte dann alles ein wenig und Olga machte längere Pausen, sodass Nr. 9 erst um 06:04 Uhr am Dienstagmorgen zur Welt kam. Danach war erstmal Ruhe und Olga schlief ein und entspannte sich. Die Babys vergnügten sich an der Milchbar oder kuschelten sich bei ihrer Mama ein.

Wir ruhten uns auch ein wenig aus, machten uns frisch, so gut es ging und fuhren dann mit Olga und den Kleinen um 10:10 Uhr wieder Richtung Tierarzt. Auf dem Ultraschall konnte man erkennen, dass sich noch mindestens ein kräftiger Welpe im Bauch befindet. Also Wehenspritze rein und ab nach Hause.
Um 12:15 Uhr kam Nr. 10 zur Welt. Eine schöne kräftige Hündin mit stolzen 614 Gramm.

Saupacker vom Warliner Rudel
Der H-Wurf ist komplett.

Nun war es endlich geschafft. 10 wunderschöne Welpen, die zwischen 502 und 634 Gramm auf die Waage brachten. 6 Rüden und 4 Hündinnen kämpfen nun um die Vorherrschaft an der Milchbar. Olga genießt ihre Rolle als Mutter und pflegt und putzt wie eine Verrückte.

H-Wurf Tagebuch 22. Dezember 2019

Der H-Wurf wird gebacken!

Wir haben zwar den 4. Advent, aber der Grund, weswegen wir uns endlich wieder melden, ist ein anderer. Die Geschichte hierzu geht so:

Unsere süße Olga wird im kommenden Frühjahr sechs Jahre alt. Das ist bei Zuchthündinnen das Alter, sich zur Ruhe zu setzten. Maik wünschte sich einen allerletzten Wurf von ihr und dieser sollte etwas ganz Besonderes werden. Er suchte dafür einen traumhaften, wunderschönen und stolzen Rüden.

Doch Pustekuchen! Da hat er die Rechnung ohne seine Olga gemacht.

Wir stellten die Beiden einander vor. Von weitem war Olga noch recht begeistert, denn dieser Rüde sieht ihrem Finley, der Papa ihrer anderen Babys, sehr ähnlich. Sie stürmte auf ihn los, aber knapp fünf Meter vor dem Zusammenstoß warf sie den Anker, stellte fest, dass das nicht ihr Finley war und brüllte wie eine Irre. Sie faltete ihn verbal so richtig zusammen und machte ihn zur Schnecke. Er durfte nicht einmal kurz hallo sagen und eine Probe von ihrem wundervollen Duft nehmen. Jeder Annäherungsversuch wurde von ihr sofort im Keim erstickt.

Zwei Tage später starteten wir einen weiteren Versuch, aber keine Chance. Der Rüde war von Olga so eingeschüchtert, dass er sich ständig bei seinem Besitzer versteckte, wenn sie näher kam. Und Madame würdigte ihm keinen einzigen Blick. Er war ihr wohl nicht dominant genug.

Auf dem Heimweg entschieden wir, dass wir es dann eben wieder mit unserem Finley versuchen. Und zack, kaum zu Hause angekommen, Olga und Finley zusammen rausgeschmissen, dauerte es keine Minute und unsere Turteltauben hingen nach kaum einer Minute zusammen. Olga ist wohl monogam. Für sie gibt es nur den Einen und das ist ihr (eigentlich unser) Finley.

vom Warliner Rudel
Das Traumpaar!

Gestern waren wir nun zum Ultraschall und wir können stolz verkünden, dass wir Ende Januar unseren H-Wurf erwarten dürfen. Alle Babys aus unseren A-, D- und F-Würfen werden ein letztes Mal große Brüder und Schwestern. Wir freuen uns sehr darauf und halten Euch natürlich auf dem Laufenden.

vom Warliner Rudel
Olga liebt es, Mutter zu sein.